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E-Motion Day bei Käppeli: Elektromobilität zum Anfassen
Am E-Motion Day der Käppeli Logistik AG in Sargans stand die Elektromobilität im Zentrum, mit neuen Fahrzeugen, konkreten Anwendungen und einer Weltpremiere im Bereich Ladeinfrastruktur. Mit dabei: ASTAG Charge als praxisnahe Lösung für die Branche.
Der E-Motion Day bot einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Elektromobilität im Strassen- und Baubereich. Auf dem Gelände der Käppeli Logistik AG präsentierten verschiedene Anbieter ihre neusten Entwicklungen – vom Elektro-Lastwagen bis hin zu spezialisierten Anwendungen in der Baulogistik.
Ein grosser Fahrzeugpark mit aktuellen E-Trucks war vor Ort erlebbar. Besucherinnen und Besucher konnten Fahrzeuge nicht nur besichtigen, sondern auch selbst fahren oder als Mitfahrende testen. Ergänzt wurde das Programm durch Live-Demonstrationen des gesamten Dienstleistungsportfolios von Käppeli: von Containerverlad über Baulogistik bis hin zu Spezialfahrzeugen wie Spülwagen, Saugbaggern und Kranfahrzeugen.
Fokus Ladeinfrastruktur und Weltpremiere
Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Ladeinfrastruktur – einem der entscheidenden Faktoren für den erfolgreichen Einsatz von Elektrofahrzeugen im Schwerverkehr. Dies wurde auch im Rahmen einer Podiumsdiskussion vertieft. Im Fokus stand dabei die Weltpremiere der mobilen Energie- und Ladelösung «DRIV-E». Die containerbasierte Lösung kombiniert Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur und bringt die Energie direkt zum Einsatzort, ohne vorgängigen Netzausbau. Besonders bemerkenswert: Die Lösung wurde von der Käppeli Logistik AG selbst entwickelt. Ausgangspunkt waren die eigenen praktischen Herausforderungen bei der Elektrifizierung von Fahrzeugen und Maschinen auf Baustellen sowie an temporären Logistikstandorten. Nach erfolgreicher Erprobung im eigenen Betrieb wird «DRIV-E» nun auch dem freien Markt zur Verfügung gestellt und soll Unternehmen dabei unterstützen, Elektromobilität unabhängig von bestehenden Netzkapazitäten umzusetzen.
Technisch basiert das System auf einem modularen Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 250 bis 1000 kWh, der je nach Bedarf erweitert werden kann. Die Ladeeinheit ist flexibel positionierbar und über standardisierte Schnittstellen anschliessbar. Dadurch lässt sich die Infrastruktur optimal an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Überbrückung schwacher Netzanschlüsse sowie in der Möglichkeit, Strom zwischenzuspeichern und Lastspitzen zu glätten (Peak Shaving). Die Lösung eignet sich insbesondere für Standorte mit begrenzter Netzkapazität, etwa auf Baustellen, bei temporären Logistikflächen oder an Umschlagplätzen.
ASTAG Charge im Austausch mit der Branche
Mit einem eigenen Stand war auch ASTAG Charge vor Ort vertreten. Die Plattform bringt Transportunternehmen, Infrastrukturanbieter und weitere Partner zusammen und unterstützt die Branche beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw. Der Anlass bot die Gelegenheit, mit Mitgliedern und interessierten Unternehmen direkt ins Gespräch zu kommen, konkrete Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze aufzuzeigen.
Franco Digirolamo, Mitglied der Geschäftsleitung, ordnet ein: «Der E-Motion Day zeigt, wie praxisnah sich Lösungen für die Elektrifizierung des Schwerverkehrs entwickeln. Entscheidend ist, dass Infrastruktur und Anwendung zusammengedacht werden, genau hier setzt auch ASTAG Charge an.»
Breites Rahmenprogramm für Fachleute und Familien
Neben den fachlichen Inhalten richtete sich der E-Motion Day auch an ein breiteres Publikum. Ein Festzelt, eine Kids Area und interaktive Angebote sorgten für eine offene Atmosphäre. Damit wurde Elektromobilität nicht nur fachlich vermittelt, sondern als erlebbares Thema zugänglich gemacht.














