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GV Sektion Oberwallis: Mit Dankbarkeit, Stolz und "Gsottus"
Die 66. ordentliche Generalversammlung der ASTAG‑Sektion Oberwallis führte die Mitglieder nach Raron. Ein Gottesdienst zum Auftakt, speditiv geführte Geschäfte und klare Worte aus Politik und Verwaltung prägten die GV am 11 April – abgerundet durch ein "Gsottus", so wie es zur Sektion Oberwallis gehört.
Die Location
Begonnen hat die Generalversammlung in der kleinen Agathakirche in Raron mit einem rund 30‑minütigen Wortgottesdienst. Pfarrer Bernhard Schnyder sprach über Sicherheit und Dankbarkeit – darüber, dass funktionierende Arbeit, Zusammenhalt und Sicherheit im Alltag keine Selbstverständlichkeit sind und es gut täte, diese in aktueller Zeit zu hegen und zu pflegen. Nach der alljährlichen Segnung bei schönstem Wetter beim LKW vor der Kirche, verschob sich die Versammlung für das statutarische in die Industriezone Paspert, in den Neubau des Logistikzentrums der Domig Transport AG. Immer dabei: die ASTAG‑Fahne, die einzige ihrer Art in der ganzen Schweiz. Darauf ist man stolz und stülpt zum Tragen dabei gerne die weissen Handschuhe über.
Der Gemeinderat von Raron, Peter Roten, begrüsste die Anwesenden und dankte dem Verband für seine Bedeutung für Gemeinde, Wirtschaft und Region.
Die Ansprache des Präsidenten
Präsident Sven Tscherrig eröffnete die 66. ordentliche Generalversammlung der ASTAG‑Sektion Oberwallis. Der offizielle Teil war klar geführt: Die Traktandenliste wurde bereits in den ersten Minuten genehmigt. Der Ablauf verlief konzentriert und effizient.
Die Stimmung
Aufmerksam und respektvoll
Die Stimmung im Saal war engagiert und aufmerksam. Gleich zu Beginn der Versammlung gedachte man im Rahmen einer Schweigeminute einem verstorbenen Mitglied. Der offizielle Teil verlief insgesamt ruhig, respektvoll und speditiv.
Das Essen
Nach einem Apero in den schönene Hallen der Domig Transporte AG siedelte man danach zum alljährlichen "Gsottus" hinüber.
Traditionsgemäss bildete das gemeinsame Essen der gesottenen Fleischwaren den geselligen Abschluss der Generalversammlung.
Die (Promi-)Gäste
Unter den Gästen befand sich Staatspräsident Franz Ruppen.
Das gab zu reden I
Geopolitische Spannungen und Treibstoffpreise
Franz Ruppen thematisierte die aktuellen geopolitischen Spannungen, die einen deutlichen Anstieg der Treibstoffpreise zur Folge haben. Diese Entwicklung betrachte man mit Besorgnis, insbesondere mit Blick auf die vielen Familienunternehmen im Transportgewerbe, die von steigenden Kosten direkt betroffen seien.
Das gab zu reden II
Infrastruktur, Simplon und Gefahrgut
Ein weiteres zentrales Thema war der Zustand der Infrastruktur. Der Kanton investiere jährlich rund 160 Millionen Franken in das Strassennetz – ein Betrag, der im alpinen Raum dennoch knapp sei. Auch der Simplon stand im Fokus. Mit über 100’000 Lastwagen pro Jahr sei diese Achse von grosser Bedeutung. In diesem Zusammenhang wurden auch die Gefahrguttransporte thematisiert, für welche weiterhin tragfähige Lösungen notwendig seien.
Das gab zu reden III
Naturereignisse und Wiederaufbau
Die schweren Naturereignisse in Blatten und Wiler zeigten laut Ruppen deutlich die Grenzen der verfügbaren Mittel auf. Der Staatsrat habe deshalb entschieden, zusätzliche Gelder bereitzustellen. Für den Wiederaufbau der Kantonsstrasse in Blatten seien laut Ruppen 30 Millionen Franken vorgesehen.
Das gab zu reden IV
Führerausweis und Kontrollschilder
Bruno Abgottspon, Chef der Dienststelle für Strassenverkehr, informierte über aktuelle Entwicklungen. Die Ankündigung, dass ab 2027 ein elektronischer Führerausweis möglich werden soll, wurde im Saal mit leisem Murmeln aufgenommen. Für Auflockerung sorgte der Blick auf die Versteigerungen tiefer Kontrollschilder. Bei der Erwähnung der Nummer VS 14, die aktuell bei rund 31’000 Franken liegt, ging ein hörbares Lachen durch die Reihen.
So geht’s weiter
Die nächste Generalversammlung der ASTAG‑Sektion Oberwallis findet am 10. April 2027 in Grächen statt.
Die Stimmen
Gastgeber
Alan Domig, Domig Transport AG:
„Es freut uns sehr, dass die Generalversammlung in unserem neuen Logistikzentrum stattfinden konnte. Für uns als Familienunternehmen ist das eine grosse Wertschätzung.“
Zum Schluss: Gsottus
Der traditionelle Abschluss
Was zur GV der Sektion Oberwallis gehört, durfte auch dieses Jahr nicht fehlen: das Gsottus. Serviert wurde es direkt im Restaurant der Eishalle Raron, gleich neben dem Veranstaltungsort. Die Metzgerei Pfammatter tischte verschiedene Arten von gekochtem Fleisch auf – begleitet von Kartoffeln und Sauerkraut. Ein bodenständiger, geselliger Abschluss ganz im Stil der Sektion Oberwallis.





















