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46. GV der ASTAG Sektion Zentralschweiz: Engagement, Austausch und wichtige Weichenstellungen

Veröffentlicht am 02.04.2026 | von Dominique Durtschi

Die 46. Generalversammlung der ASTAG Sektion Zentralschweiz vom 30. März 2026 im Restaurant Schlemmerei in Emmen bot Raum für Rückblick, Austausch und Ausblick. Neben der Ansprache des Präsidenten standen Jubiläen, verkehrspolitische Themen, personelle Veränderungen und der Blick auf kommende Aufgaben im Zentrum.

Die Location

Zur 46. Generalversammlung traf sich die ASTAG Sektion Zentralschweiz im Restaurant Schlemmerei in Emmen. Der bewährte Veranstaltungsort bot den passenden Rahmen für den statutarischen Teil der Versammlung ebenso wie für den persönlichen Austausch unter Mitgliedern, Gästen und Partnern.

Die Stimmung

Die Stimmung an der Generalversammlung war sehr positiv, konzentriert und kollegial. Die Versammlung verlief ruhig und effizient, sämtliche Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die souveräne Leitung durch den Präsidenten trug zu einem konstruktiven Austausch bei.

Das Essen

Auch kulinarisch setzte die Generalversammlung auf Regionalität und Qualität. Den Auftakt machte ein buntes Salatbuffet, gefolgt von einem Innerschweizer Buffet mit saisonalen und regionalen Produkten. Den süssen Abschluss bildeten dreierlei Mini‑Desserts.

Die Ansprache des Präsidenten

Präsident Christian Kempter eröffnete die Generalversammlung mit einem Rückblick auf ein intensives Verbandsjahr. Er zeigte auf, wie breit die Aktivitäten der Sektion Zentralschweiz aufgestellt sind – von der Nachwuchsförderung über die verkehrspolitische Arbeit bis hin zur aktiven Mitwirkung in kantonalen und regionalen Gremien. Besonders hob er die Bedeutung der Zusammenarbeit im Vorstand, mit der Geschäftsstelle sowie mit den Mitgliedern hervor. Sein Dank galt allen, die sich im vergangenen Jahr engagiert für die Branche eingesetzt haben.

Die Gäste

Unter den Gästen durfte die Sektion Zentralschweiz unter anderem Thierry Burkart, Zentralpräsident der ASTAG Schweiz, André Aregger, Vize‑Präsident des KMU‑ und Gewerbeverbands Kanton Luzern, sowie Peter Künzli, Dienststellenleiter des Strassenverkehrsamts des Kantons Luzern, begrüssen. Ebenfalls vertreten waren Repräsentanten der ASTAG‑Geschäftsstelle, der Sozialpartner sowie weitere Gäste aus Politik und Branche.

Das gab zu reden I

Ein besonderer Moment der Generalversammlung war der Rückblick auf 20 Jahre Sozialpartnerschaft zwischen der ASTAG Sektion Zentralschweiz und Les Routiers Suisses. Die Sektion Zentralschweiz war 2006 die erste, welche ergänzende Bestimmungen zur Landesvereinbarung erliess und damit eine paritätische Zusammenarbeit auf regionaler Ebene etablierte. Die Partnerschaft gilt bis heute als tragende Säule für den Arbeitsfrieden in der Branche und als Beispiel für eine konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Das gab zu reden II

Mit dem Jahr 2026 erscheint der 40. Jahrgang des ASTAG Info. Die Verbandszeitschrift wurde 1987 auf Initiative von Peter Galliker sen. ins Leben gerufen und hat sich seither als zentrales Informations‑ und Kommunikationsmedium der Sektion etabliert. Trotz fortschreitender Digitalisierung setzt die ASTAG Sektion Zentralschweiz bewusst weiterhin auf die gedruckte Ausgabe. Das ASTAG Info wird regelmässig gelesen, geschätzt und trägt wesentlich zur Identifikation der Mitglieder mit dem Verband bei.

Das gab zu reden III

Mit seinem Referat bot Peter Künzli, Dienststellenleiter des Strassenverkehrsamts des Kantons Luzern, einen fundierten Einblick in die Arbeit der Behörde. Anhand von Zahlen und Praxisbeispielen zeigte er auf, wie sich Fahrzeugprüfungen über den Lebenszyklus entwickeln und wo typische Mängel auftreten. Besonders hervorgehoben wurde die Beleuchtung, die sich über alle Fahrzeugarten und Altersklassen hinweg als Dauerbrenner erweist. Gleichzeitig betonte Künzli die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Vollzugsbehörden und Transportgewerbe – mit dem gemeinsamen Ziel der Verkehrssicherheit.

Das gab zu reden IV

Zentralpräsident Thierry Burkart ordnete die aktuellen verkehrspolitischen Dossiers aus nationaler Sicht ein. Im Zentrum standen die Weiterentwicklung der LSVA, Fragen der Elektrifizierung des Strassentransports, das Branchenprogramm In Charge, die Verlagerungspolitik sowie das langfristige Infrastrukturthema Verkehr 45. Burkart machte deutlich, wie wichtig die kontinuierliche, oft wenig sichtbare Verbandsarbeit ist, um die Interessen der Branche in Politik und Verwaltung wirksam einzubringen.

Das gab zu reden V

Mit der Vorstellung von Christoph Müller als neuen Regionalverantwortlichen Zentralschweiz wurde eine organisatorische Weiterentwicklung thematisiert. Die neue Funktion soll den direkten Draht zwischen Mitgliedern, Sektion und Geschäftsstelle stärken und die Nähe zur Basis weiter ausbauen. Der Vorstand der ASTAG Sektion Zentralschweiz begrüsste diese zusätzliche Schnittstelle ausdrücklich und sieht darin einen Mehrwert für Austausch, Koordination und Präsenz in der Region.

Das gab zu reden VI

Ein emotionaler Höhepunkt der Generalversammlung war die Verabschiedung von Dr. André Kirchhofer, langjähriger Vizedirektor der ASTAG Schweiz. Gewürdigt wurden seine hohe Fachkompetenz, seine schnelle Reaktionsfähigkeit und seine verlässliche Unterstützung der Sektion Zentralschweiz – insbesondere in verkehrspolitischen Fragen. Kirchhofer prägte die Verbandsarbeit über viele Jahre hinweg massgeblich und wurde mit grossem Dank verabschiedet.

So geht’s weiter

2026 stehen unter anderem die Zentralschweizer Bildungsmesse ZEBI, die QV‑Feier Strassentransport, weitere Informationsanlässe sowie die Vorbereitung auf die SwissSkills 2027 auf dem Programm. Zudem genehmigte die Versammlung das Budget 2026; die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert.

Die Stimmen

Thierry Burkart, Zentralpräsident ASTAG:
«Die ASTAG Sektion Zentralschweiz gehört zu den tragenden Kräften unseres Verbands. Ich gratuliere Christian Kempter herzlich zur Wiederwahl und danke ihm sowie dem gesamten Vorstand für das grosse Engagement und die starke Stimme der Zentralschweiz.»

André Aregger, Vize‑Präsident KMU‑ und Gewerbeverband Kanton Luzern:
«Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass sich die Transportbranche geschlossen und engagiert einbringt. Die Arbeit der ASTAG Sektion Zentralschweiz zeigt, wie wirkungsvoll Zusammenarbeit, Nachwuchsförderung und politisches Engagement sein können.»