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Schmierstoffentwicklung: Roxor ist das neue Panolin

Veröffentlicht am 11.01.2023 | Aktualisiert am 27.09.2023 | von Urs Häfliger

Panolin war einmal in Madetswil. Der Bio-Schmierstoffe und das Brand gehören nun Shell. Neu ist der Familienname Laemmle im Firmennamen – und der Fahrzeug-Schmierstoff Roxor der neuste Wurf des Traditionsunternehmens.

Roxor Fass Laemmle Chemicals Schmierstoff 2023

Roxor – das ist der Name des neuen Schmierstoffs vom Madetswiler Chemieunternehmen Laemmle Chemicals. Und der dafür gewählte Schriftzug sei auch Symbol für die neue Ausrichtung des Unternehmens: «Kräftig, modern und ausdrucksstark – so wollen wir in Zukunft auftreten», sagt CEO Silvan Lämmle bei der Vorstellung des Schmierstoffs gegenüber den Medien im Januar 2023. 

Im November 2022 sah die Lage noch ein wenig anders aus. Damals noch unter dem seit 1949 etablierten Namen Panolin bekannt, vermeldete das Unternehmen, den Brand sowie das Bio-Schmieröl-Geschäft an Shell zu veräussern. «Nachdem wir den Brand aufgebaut hatten und uns in den letzten zehn Jahren zum Technologie-Leader entwickeln konnten, mussten wir uns eingestehen, dass wir nicht mehr aus eigener Kraft die ganze Welt in der gewohnten Qualität bedienen können», erklärt Silvan Lämmle den Schritt. 

Weitere Produkte in Planung 

Wie sollte es danach weitergehen? Rund zwei Wochen nach der Verkaufsmeldung gab die Familie bekannt, weitermachen zu wollen: «Auch künftig sind wir Ihr Öl- und Chemiespezialist mit dem gesamten technischen Know-how aus über 70 Jahren Erfahrung. Unser Unternehmen ist und bleibt im Familienbesitz – seit 1949», schrieb das Unternehmen. Wie die neue Organisation heissen sollte, wurde ein Monat später bekannt gegeben: Laemmle Chemicals. 

Es liegen also anstrengende Wochen hinter der Familie: «Anstrengend ja, aber auch richtungsweisend», erklärt Silvan Lämmle. Und die Richtung gibt der neue Schmierstoff Roxor vor: Motoren, Hydraulik und auch Getriebe können mit dem neuen Öl am Laufen gehalten werden. Und bald könnten noch mehr Produkte folgen. Lämmle: «Wir haben Pläne und Ideen, aber spruchreif ist noch nichts.»