Das neue Erhebungssystem LSVA III hat per 1. Januar 2026 das alte System LSVA II vollständig abgelöst.
Virales Video zur Versorgungssicherheit
Ein Roboter, der rappt. Eine Branche, die sonst selten laut wird. Und ein Thema, das uns alle betrifft: Versorgungssicherheit. Mit dem Social-Media-Charakter Transformi ist der ASTAG ein ungewöhnlicher Coup gelungen. Einer, der zeigt, dass selbst komplexe Inhalte mit Humor und Kreativität vermittelt werden können.
Alles begann mit einem Trend. Auf Instagram tauchte plötzlich rappendes Schweizer Kultgut auf: Grittibänz, Ragusa oder Gipfeli, die sich gegenseitig «dissten» sprich herunterspielten und spielerisch um Aufmerksamkeit buhlten. Ein kurzlebiges, aber wirkungsvolles Format, das vor allem eines bewies: Unterhaltung funktioniert und erreicht die Menschen weit über klassische Kanäle hinaus.
Bei der ASTAG stellte sich daraufhin die Frage, ob sich dieser Trend nutzen lässt, um den Strassentransport und seine Bedeutung stärker ins Bewusstsein zu rücken. Die Antwort lautete: ja – nicht über ein Produkt, sondern über den Transport selbst.
Transformi betritt die Bühne
Im Video betritt Transformi die Bühne, nicht als Produktfigur, sondern als Symbol für den Strassentransport selbst. Mit Rap, Humor und einer Portion Provokation macht er sichtbar, was im Alltag oft untergeht: Versorgungssicherheit entsteht nicht von selbst. Gritti und seine Kollegen würden gar nicht erst existieren, wenn deren Zutaten nicht geliefert werden. Die Inszenierung ist bewusst überzeichnet, doch die Aussage bleibt ernst: Ohne zuverlässigen Strassentransport steht vieles still. Genau diese Mischung aus Unterhaltung und Haltung hat den Nerv getroffen.
Unterhaltung mit Wirkung
Der Erfolg des Videos überraschte selbst die Macher. Innerhalb kurzer Zeit erreichte der Clip über 18’000 Aufrufe, wurde über 500 Mal geteilt und brachte der ASTAG 32 neue Follower. Vor allem aber löste er Gespräche aus, über Logistik, über Versorgungssicherheit und über die Rolle einer Branche, die meist im Hintergrund wirkt. Genau darin liegt die Stärke des Projekts: Statt zu erklären, wurde erzählt. Statt zu belehren, wurde unterhalten. Und statt Zahlen in den Vordergrund zu stellen, bekam der Strassentransport ein Gesicht oder eben einen Roboter.
Ein Aufsteller mit Signalwirkung
Transformi ist mehr als ein viraler Gag. Er steht exemplarisch für den Mut, neue Wege in der Kommunikation zu gehen und aktuelle Trends aufzugreifen, ohne die eigene Botschaft zu verlieren. Gerade für eine Branche, deren Bedeutung oft erst dann wahrgenommen wird, wenn etwas nicht mehr funktioniert, ist das ein starkes Zeichen. Der Roboter verschwindet am Ende des Videos wieder dort, wo er hingehört: auf der Strasse, fahrend in den Sonnenuntergang. Die Bühne überlässt er anderen. Denn der Transport sucht nicht den Applaus, er sorgt dafür, dass der Alltag funktioniert.

Interview mit Transformi
Die Redaktion hatte die Gelegenheit, mit dem derzeit wohl ungewöhnlichsten Newcomer der Rap-Szene zu sprechen.
Transformi, du bisch momentan überau z’gseh. Hesch mit däm Erfoug grächnet?
Transformi: I bi’s gwöhnt, im Hintergrund z’schaffe. Dass mir ids plötzläch zuäglost wird, isch nöi – aber ehrläch gseit ou nötig.
I dim Rap geits um Transport und Versorgigssicherheit. Warum das Thema?
Wüu’s aui betrifft. Regal voll, Kaffi am Morgä, Materiau uf dr Bousteu – das chunnt nid vo alei.
Mir fahre, damit dr Autag louft.
Und wie gseht dini Zuäkunft us? Bühni oder Strass?
(lacht) D’Bühni isch für d’Botschaft. Mini Zuäkunft ligt uf dr Strass.
Dört, wo’s würkli zeut.





