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Zu Gast bei der René Wuthrich SA
Familienunternehmen mit Verantwortung und Präzision

Veröffentlicht am 28.04.2026 | von Manuel Sutter

Am 23. April 2026 war die ASTAG bei der René Wuthrich SA in Gals zu Gast und erhielt Einblick in ein Familienunternehmen, das seit über 75 Jahren für Präzision im Spezialtransport steht.

Die René Wuthrich SA wurde 1949 von René Wuthrich gegründet. Später führten seine Söhne Jean-Pierre und Michel Wuthrich das Unternehmen weiter. Heute liegt die Verantwortung in der dritten Generation bei den Cousins Laurent und Grégoire Wuthrich. Ergänzt wird die Direktion durch Mickaël Estella als Transportdirektor, Carlos Valadar als Leiter Disposition sowie Maxime Ledermann als stellvertretenden Direktor. Gemeinsam führen sie ein Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden und einer Flotte von 65 Fahrzeugen. Seit 2015 befindet sich der Hauptsitz in Gals.

 

Spezialisierung mit Verantwortung

Der Besuch begann um 08.15 Uhr mit der Begrüssung durch Mickaël Estella und Maxime Ledermann. Bei Kaffee und Gipfeli entstand ein offener Austausch, bevor Maxime Ledermann das Unternehmen vorstellte. Die René Wuthrich SA ist auf den Transport von Treibstoffen und Luftgasen spezialisiert. Die Nähe zur Erdölraffinerie in Cressier ist dabei ein historischer Standortvorteil. Der Schwerpunkt liegt in der Westschweiz, ergänzt durch Standorte in Sennwald, Rümlang und Tägerschen. Mit rund vier Millionen Fahrkilometern pro Jahr bewegt das Unternehmen sensible Güter, bei denen Sicherheit und Präzision oberste Priorität haben.

 

 

Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle

Mit der firmeneigenen App RWSA erfassen die Fahrer ihre Aufträge per Tablet, ein internes Punktesystem setzt Anreize. Auch Cyber Security ist ein Thema. Gleichzeitig beschäftigt die Branche die Diskussion rund um CO₂ Emissionen und nachhaltige Antriebe, wobei Elektrofahrzeuge im Spezialtransport nicht immer eine einfache Lösung darstellen.

 

Austausch auf Augenhöhe

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte die Besichtigung der Büroräumlichkeiten, bevor Sven die ASTAG sowie Daniel Dollinger die EKAS vorstellten. Der Austausch war konstruktiv und wertschätzend. Besonders geschätzt wird seitens der René Wuthrich SA, dass wichtige Dokumente auch auf Französisch verfügbar sind. Als Wunsch wurde eine branchenspezifische Jobbörse für Tanklastwagenfahrer genannt.

Zum Abschluss führte der Weg nach Cressier zur Besichtigung des Fuhrparks. Beim gemeinsamen Mittagessen in Le Landeron klang der Besuch aus. Mit vielen Eindrücken und vertieften Einblicken in den Spezialtransport machte sich die ASTAG am Nachmittag wieder auf den Weg nach Bern.

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