Die Ausbildung verbindet Theorie und Praxis und bereitet optimal auf die vielseitigen Anforderungen in allen Bereichen der Transport- und Logistikbranche vor. Lehrgangsstart 2026 in allen Regionen.
Ein Tag, der hängen bleibt
Einsteigen, ausprobieren, selber fahren: Wer am Galliker Junior Day dabei war, taucht mitten in die Berufswelt ein. Ralf Mosimann hat genau das getan und erzählt von einem Tag voller Eindrücke, Begegnungen und Aha Momente.
Auch ich wollte mir den Galliker Junior Day 2026 nicht entgehen lassen und machte mich als Junggebliebener auf den Weg nach Altishofen. Schon beim Ankommen wurde klar: Hier geht es nicht nur um Zuschauen, sondern ums Mitmachen.
Auf dem gesamten Areal hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Lehrberufe aus der Welt von Transport und Logistik hautnah zu erleben. An zahlreichen interaktiven Stationen wurde ausprobiert, geschraubt, programmiert und gefahren. Insgesamt konnten 21 Berufe entdeckt werden, betreut von engagierten Lernenden und Ausbildnern, die mit viel Einsatz Einblick in ihren Arbeitsalltag gaben.
Auch ich habe mich von Posten zu Posten treiben lassen und dabei einiges ausprobiert. In der Werkstatt ging es an die Diagnose von Fahrzeugen, etwas weiter wurde geschweisst, programmiert oder verkabelt. Besonders spannend war es, selbst aktiv zu werden: Schneeketten montieren, eine Lichtschaltung erstellen oder als Logistiker ein Paket zusammenstellen. Gleichzeitig bot sich immer wieder die Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.
Ein echtes Highlight wartete draussen auf dem Übungsgelände. Dort konnten die Jugendlichen nicht nur im Simulator ihr Können testen, sondern unter Anleitung sogar selbst Fahrzeuge steuern. Das sorgte für spürbare Begeisterung und bleibende Eindrücke.
Dass der Anlass so gut ankommt, zeigte auch die grosse Beteiligung. Rund 196 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, in die Berufswelt einzutauchen, insgesamt zählte der Event etwa 460 Besucherinnen und Besucher. Neben den Jugendlichen waren auch Eltern und Begleitpersonen vor Ort, um sich ein Bild von den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu machen.
Zwischendurch tat eine Pause gut. In der Trucker Lounge konnte man sich verpflegen, etwas durchatmen und die vielen Eindrücke sacken lassen. Genau hier entstanden auch die besten Gespräche, unkompliziert und direkt mit Menschen aus der Praxis.
Auf dem Rückweg wurde mir bewusst, wie wichtig solche Anlässe sind. Wer die Berufe selber erlebt, versteht schnell, wie vielseitig und spannend die Transport und Logistikbranche ist. Für mich steht fest: Es war eine intensive und lohnende Entdeckungsreise. Und sie zeigt einmal mehr, wie wichtig Engagement in der Nachwuchsförderung ist.
Am Ende blieb vor allem eines: die Gewissheit, in einer Branche tätig zu sein, die Perspektiven bietet und junge Menschen begeistert.






