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ASTAG Wallis-Romand: eine Branche im Zeichen der Herausforderungen

Veröffentlicht am 23.04.2026 | Aktualisiert am 27.04.2026 | von Laura Salamin

Steigende Kosten, Energiefragen und strukturelle Herausforderungen standen an der Generalversammlung der ASTAG Wallis‑Romand am 18.04 in Savièse im Zentrum.

Die Location

Die Generalversammlung fand in der Aula des Schulzentrums Moréchon in Savièse statt. Die Gemeindepräsidentin, Marie Zuchuat, hiess die Teilnehmenden willkommen, stellte eine dynamische Gemeinde vor und ermutigte dazu, den Kurs beizubehalten, gemäss dem Motto «Pa Capona».

 

Die Ansprache des Präsidenten

Der Sektionspräsident, Louis Studer, eröffnete seine Ansprache mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Verstorbenen. Anschliessend erinnerte er an die Bedeutung des Strassentransports und ging auf die steigenden Energiekosten sowie deren Berücksichtigung in den Tarifen ein. Zudem thematisierte er die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energien und die Entwicklung alternativer Antriebe, Themen, die im Zentrum des «AS-TAG» vom 10. November in Thun stehen werden. Im Rückblick auf die Tätigkeiten der Sektion und die Gespräche mit den Behörden sprach er verschiedene Herausforderungen an, insbesondere in den Bereichen Lohnverhandlungen und Ausbildung, und bestätigte die Teilnahme der ASTAG an der Messe «Your Challenge» im Februar 2027 in Martigny Expo.

 

Die Stimmung

Die Versammlung verlief in einer seriösen, aber gleichzeitig geselligen Atmosphäre.

 

Das Essen

Das Essen fand im Chalet Binii statt und umfasste ein Avocado-Garnelentatar, eine Bacchus-Fondue sowie ein Aprikosensorbet. Eine Tombola mit zahlreichen Preisen von Mitgliedern und Partnern sorgte für zusätzliche Unterhaltung.

Die Gäste

Staatsrat Franz Ruppen, Vorsteher des Departements für Mobilität, Raum und Umwelt, betonte die Bedeutung des professionellen Strassentransports für die Versorgung der Täler und die Wirtschaft. Er erinnerte an die Aufgaben seines Departements, insbesondere die Sicherheit des Netzes und die Erreichbarkeit der Talregionen, und wies darauf hin, dass die vorhandenen Mittel zwar stabil, jedoch unzureichend seien. Er erwähnte zudem verschiedene Herausforderungen (u. a. Blatten und Lourtier) sowie kantonale Projekte. Diese Investitionen seien zentral, denn «ohne Infrastruktur gibt es keine effiziente Mobilität». Abschliessend würdigte er die gute Zusammenarbeit mit der ASTAG und kündigte an, dass die Arbeitsgruppe zu Gefahrguttransporten am Simplon, initiiert von der ASTAG, ihren Schlussbericht im Frühjahr vorlegen wird.

 

Das gab zu reden I

Paolo Naselli überbrachte im Namen der ASTAG Schweiz eine Botschaft anlässlich seiner letzten offiziellen Rede als Vizepräsident. Er präsentierte den Stand im Dossier der LSVA und erinnerte an die zentralen Forderungen der ASTAG. Zudem ging er auf das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit ein, insbesondere auf das Programm «in charge» sowie die App «ASTAG Charge», bevor er das Thema Modalverschiebung ansprach.

 

Das gab zu reden II

Die Sektion führte die statutarischen Wahlen durch. Alain Héritier stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl und wird durch Serge Dayer ersetzt. Der neue Vorstand setzt sich aus Frédéric Bérard, Adrien Berclaz, Grégoire Buthey, Stéphane Métroz, Alain, Jean-Bruno Luginbuhl, Antoine Mariéthoz und Louis Studer zusammen. Die Präsidence bleibt bei Louis Studer, der damit seine zweite vierjährige Amtszeit antritt.

 

So geht’s weiter

Die nächste Generalversammlung findet am 17. April in Grône statt.