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TAGS: Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Vertragsrecht

RECHT, 25.10.2019 | AUTOR: Fabian Schmid

Teilweise Arbeitsunfähigkeit – Mehrarbeit zulässig? Überstunden?

Ein Arbeitnehmer ist aus psychischen Gründen krankgeschrieben. Nach viermonatiger Absenz erfolgt die Wiedereingliederung, indem der Mitarbeiter während zwei Wochen je einen halben Tag an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt. Arbeiten verrichtet er noch keine, bezweckt wird vielmehr die schrittweise Angewöhnung ans Umfeld und an den üblichen Arbeitsrhythmus. Derweil bezieht der Mitarbeiter weiterhin Krankentaggeld. Nach der Eingewöhnungszeit beläuft sich das (ärztlich attestierte) Arbeitspensum auf 40 %. Im Betrieb erscheint der Mitarbeiter nun wöchentlich an zwei ganzen Tagen. Wie es in der Praxis eben vorkommen kann, ist der aktuelle Arbeitsanfall in der Firma hoch, weshalb der Mitarbeiter an einigen Tagen länger arbeitet und sein wöchentliches Arbeitspensum in der Folge 40 % übersteigt. Fragen: Darf ein teilweise krankgeschriebener Mitarbeiter länger arbeiten als im Arztzeugnis vorgesehen? Und handelt es sich bei solchen "Mehrstunden" um entsprechend abzugeltende Überstunden oder gar um Überzeitarbeit?

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