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AKTUELL: CORONAVIRUS, 30.05.2020 | AUTOR: André Kirchhofer

Private Reisebusbranche: Neustart nach Lockdown – sichere Carfahrten dank umfassendem Schutzkonzept

Mit der Wiedereröffnung von Tourismus und Gastronomie erhält die Schweizer Reisebusbranche endlich wieder eine Perspektive. Seit März waren die meisten Flotten aufgrund der staatlichen Corona-Einschränkungen stillgelegt. Ab heute gibt es wieder Ziele für Carfahrten, zumindest im Inland und für geschlossene Reisegruppen. Zur Sicherheit der Kunden wird ein umfassendes Schutzkonzept angewendet, erarbeitet durch den Schweizerischen Nutzfahrzeugverband ASTAG.

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Medienmitteilung (PDF)

 

Die private Reisebusbranche ist bereit für Auftragsfahrten, Tagesausflüge und Ferien in der Schweiz. Nach Wiedereröffnung von Gastronomie, Tourismus, Geschäften und Schulen freuen sich die Schweizer Carunternehmer auf möglichst viele Kunden. Bisher mussten die Fahrzeugflotten während des Corona-Lockdowns weitgehend stillgelegt werden. Carfahrten blieben offiziell zwar erlaubt, jedoch fehlte es aufgrund der behördlich verfügten Einschränkungen (Schliessung der Grenzen und von touristischen Einrichtungen, Eventverbot usw.) schlichtweg an Fahrtzielen. Ab heute besteht immerhin die Aussicht auf Aufträge im Inland.

Keine rechtlichen Einschränkungen für Carreisen!

Oberste Priorität hat dabei die Gesundheit der Kundinnen und Kunden wie auch des Fahr- und Begleitpersonals. Das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 soll so gering wie möglich gehalten werden – zumal Carreisen nebst einer zunehmenden Attraktivität für ein jüngeres Publikum bekannterweise vor allem bei älteren Menschen äusserst beliebt sind. Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG hat daher ein umfassendes Schutzkonzept für die Reisebusbranche erarbeitet. Zentrale Bestandteile sind unter anderem die regelmässige Reinigung der Fahrzeuge, die Desinfektion sämtlicher Berührungspunkte, das Einhalten von Abstand sowie die persönliche Händehygiene. «Die ASTAG, deren Fachgruppe Car Tourisme Suisse sowie sämtliche Reisebusunternehmer des Landes setzen alles daran, die grösstmögliche Sicherheit zu gewährleisten!», betont ASTAG-Zentralpräsident Adrian Amstutz.

Zentral wichtig ist, dass das Versammlungsverbot für Gruppen von über 30 Personen gemäss Abs. 7c der COVID-19-Verordnung 2 für den «öffentlichen Raum» gilt. Carfahrten mit mehr als 30 Personen, darunter die Beförderung von Schülerinnen und Schülern, finden nicht im öffentlichen Raum statt und sind somit zulässig. Für den Besuch von Restaurants sind die Bestimmungen der Gastronomie zu beachten.

Umfassende Checkliste zur Sicherheit der Fahrgäste

Mit dem Schutzkonzept der ASTAG bekennt sich die Reisebusbranche vollumfänglich zu den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit BAG. Trotz erheblichem Zusatzaufwand, verbunden mit Mehrkosten, werden die Hygienevorgaben und die Abstandsregeln bestmöglich eingehalten.

Grundlage ist eine ausführliche «Checkliste» mit sehr detaillierten Massnahmen. Alle Kundinnen und Kunden dürfen daher jederzeit, sei es auf Tagesausflügen, Mehrtagesfahrten oder auch Ferienreisen, das volle Vertrauen in die Carunternehmen setzen. Im Zentrum stehen die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste – für ein ungetrübtes Reisevergnügen in der Schweiz und hoffentlich bald auch für grenzüberschreitende Fahrten! Heinrich Marti, Mitglied im Verwaltungsausschuss der ASTAG und selber Busunternehmer, ist überzeugt: «Die Branche ist bestens vorbereitet und empfängt sehr gerne wieder Gäste!»


Weitere Informationen

Dr. André Kirchhofer

Vizedirektor
Telefon +41 31 370 85 21 | Mail