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SOZIALPARTNERSCHAFT: Medienmitteilung, 19.12.2017 | AUTOR: André Kirchhofer

Alle Jahre wieder – böswillige Einmischung von branchenfremden Gewerkschaften in funktionierende Sozialpartnerschaft

Die Sozialpartnerschaft im Strassentransport gilt per Gerichtsbeschluss nur für die ASTAG und Les Routiers Suisses. Alle Einmischungsversuche von branchenfremden Gewerkschaften werden daher klar abgelehnt. Die heutige Polemik einer selbsternannten «Allianz» für den Güterverkehr nimmt die ASTAG gelassen zur Kenntnis. Auch durch Wiederholung bleiben Unwahrheiten falsch.

Medienmitteilung (PDF)

Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG akzeptiert keine branchenfremden Organisationen als Sozialpartner für das Strassentransportgewerbe. Wie das Obergericht Bern und das Regionalgericht Bern-Mittelland zweimal und abschliessend am 10. Dezember 2014 in einem rechtskräftigen Urteil entschieden haben, haben Gewerkschaften aufgrund ihrer äusserst geringen Vertretung im Strassentransport keinerlei Anspruch, der bestehenden Sozialvereinbarung (sog. Landesvereinbarung) zwischen der ASTAG und Les Routiers Suisses LRS beizutreten. Der heutige Medienauftritt von UNIA, SEV und syndicom ist «ein böswilliger, machtgetriebener Angriff auf die funktionierende Sozialpartnerschaft mit LRS», betont ASTAG-Zentralpräsident Adrian Amstutz: «Die Gewerkschaften fordern Fairness ein, missachten selber aber jegliche Spielregeln und Gerichtsentscheide!»

Hingegen hat die ASTAG zusammen mit LRS – dem einzig zuständigen Verband der Fahrerinnen und -fahrer – die bewährte Sozialpartnerschaft im Transportgewerbe auch 2017 konstruktiv weiterentwickelt. Auf Grundlage der Landesvereinbarung kam es in mehreren Sektionen zu Verhandlungen über zusätzliche Ergänzende Bestimmungen; dabei wurden gemeinsame wichtige Fortschritte erzielt. Auch stellte das Staatssekretariat für Wirtschaft seco mittels umfassenden Kontrollen in mehreren Kantonen fest, dass keine prekären Arbeitsbedingungen vorherrschen.

Die bösartigen Lügenmärchen, die die Gewerkschaften seit Jahren ohne Fakten mit unschöner Regelmässigkeit auftischen, sind daher keine Überraschung – und sie werden auch mit der x-ten Wiederholung nicht wahr. Besonders störend ist, dass auf dem Buckel der Chauffeure und Logistikmitarbeitenden offensichtlich sehr billige Stimmung gegen das Transportgewerbe gemacht wird. Dazu passt leider, dass sich die rein ideologisch gesteuerten Gewerkschaften politisch konsequent gegen die Interessen des Strassentransports stellen. «Wo war die selbsternannte Allianz der Gewerkschaften, als es um den neuen Strassenfonds NAF ging?» fragt Adrian Amstutz rhetorisch: «Nirgends – wie auch beim Sanierungstunnel am Gotthard!»


Weitere Informationen

Dr. André Kirchhofer

Vizedirektor
Telefon +41 31 370 85 21 | Mail


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