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PERSONENTRANSPORT, 22.05.2019 | AUTOR: Linda Küng

Kabotage: Konsequente Aufklärungsarbeit der ASTAG zahlt sich aus

Am 14. Mai sind rund 4'000 chinesische Gäste in rund 100 Cars nach Luzern gereist. Sie sind Teil einer 12’000-köpfigen Reisegruppe, die im Mai die Schweiz besucht. Dank frühzeitiger Intervention der ASTAG bei den Behörden setzte der Veranstalter ausschliesslich auf in der Schweiz zugelassene Fahrzeuge. Verstösse gegen das Kabotageverbot konnten in den Kontrollen nicht festgestellt werden. Die Durchführung zahlreicher Transfers durch Schweizer Carunternehmen ist ein Imagegewinn für die gesamte Schweizer Reisebusbranche.

Für den Schweizer Tourismus ist der Besuch der ausserordentlich grossen Reisegruppe ein Grosserfolg. Allein die Stadt Luzern rechnet mit mehreren Millionen Franken zusätzlicher Wertschöpfung. Besonders erfreulich ist aus Sicht der ASTAG, dass die chinesischen Touristen mit dem Reisecar innerhalb der Schweiz transportiert werden – der Veranstalter setzt damit auf ein umweltfreundliches und sicheres Reisemittel. 95 Cars stehen an drei mal sechs Tagen für zahlreiche Transfers im Einsatz. Das ist ein Imagegewinn für die gesamte Schweizer Reisebusbranche. Die Rückmeldungen von Mitgliedern, die mit Fahrten beauftragt wurden, sind positiv: Der Veranstalter hat sich im Vorfeld mit der Polizei und den lokalen Behörden abgestimmt, um gemeinsam Massnahmen zur Steuerung der Verkehrsströme durchzuführen.

Um zu verhindern, dass die Gäste mit ausländischen Reisecars durch die Schweiz befördert werden, ist die ASTAG frühzeitig aktiv geworden. In einem Schreiben wurden die zuständigen Behörden gebeten, die zu erwartenden Reisebusse in den Städten Luzern, Bern und Zürich auf die Einhaltung des Kabotageverbots hin zu kontrollieren und gegebenenfalls angemessene Bussen auszusprechen. Und die frühzeitige Kontaktaufnahme der ASTAG zahlte sich aus: Die Zollverwaltung sensibilisierte vorgängig den Veranstalter; dieser setzte daraufhin nur in der Schweiz zugelassene Fahrzeuge ein (Zum Schreiben EZV). Die Luzerner Polizei hat zudem in einer gross angelegten Kontrolle 90 Cars auf dem «Inseli» und der Allmend auf Verstösse gegen das Kabotageverbot überprüft (Zum Schreiben Luzerner Polizei). Erfreulicherweise wurden keine ausländischen Immatrikulationen festgestellt. Die langjährige, konsequente Aufklärungsarbeit der ASTAG bei den Behörden zeigte offensichtlich präventive Wirkung.


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Linda Küng

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