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NEWS, 24.03.2020 | AUTOR: André Kirchhofer

Strassentransport: Berufsfahrer und Unternehmer arbeiten – branchenfremde Gewerkschaftsfunktionäre motzen!

Das Strassentransportgewerbe engagiert sich in der aktuellen Krisensituation nach Kräften für die Aufrechterhaltung der Versorgung und Entsorgung im ganzen Land. Zugleich ist der Schweiz. Nutzfahrzeugverband ASTAG in Zusammenarbeit mit den Behörden bestrebt, die Unternehmen bestmöglich zu unterstützen. Die FAIRLOG-Gewerkschaftsfunktionäre hingegen versuchen Zwietracht zu säen und setzen falsche Anschuldigungen in die Welt.

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Medienmitteilung (PDF)

Die Schweizer Transportunternehmer und die Berufsfahrerinnen und -fahrer sind sich ihrer hohen Verantwortung für die Aufrechterhaltung des Gütertransports in der aktuellen Sondersituation bewusst. Engagiert und mit hoher Motivation setzen sie alles daran, die Versorgung der Menschen in der Schweiz mit Lebensmitteln, Medikamenten und Gütern des täglichen Bedarfs sowie notabene die Spitäler mit allem Notwendigen wie Beatmungsgeräten und Sauerstoff zu versorgen. Nicht wegzudenken ist auch die zuverlässige Abfallentsorgung, ohne die sehr bald noch zusätzlich Seuchengefahren drohen würden.

Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG steht daher in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden. Gemeinsam wurden und werden laufend Lösungen gesucht, um allfällige Engpässe bei Personal und Fahrzeugen während der Coronakrise überbrücken zu können. Erfreulicherweise hat das Bundesamt für Strasse ASTRA auf Antrag der ASTAG bereits wichtige Massnahmen im Interesse der Landesversorgung verfügt. Dazu gehören unter anderem:

Bereits am 10. März 2020 hat die ASTAG bei Wirtschaftsminister Guy Parmelin auch ihre Forderungen zur Rettung von in Not in geratenen Unternehmen einbringen können. Praktisch alle Vorschläge wurden vom Bundesrat inzwischen gutgeheissen. «Die Zusammenarbeit mit den Behörden ist ausgezeichnet», sagt ASTAG-Zentralpräsident Adrian Amstutz: «Wir danken dem Gesamtbundesrat wie auch dem ASTRA!»

Falschanschuldigungen und haltlose Vorwürfe

Vor diesem Hintergrund ist es eine Frechheit, dass die Gewerkschaftsfunktionäre der FAIRLOG, die null Ahnung von Transport haben, jetzt mit Falschanschuldigungen und Lügen in den Vordergrund drängen. Eine Organisation, von der gerichtlich bewiesen ist, dass sie bei weitem nicht genügend Mitglieder im Transportgewerbe vertritt, ist schlichtweg unglaubwürdig. Genau deshalb haben branchenfremde Gewerkschaften absolut null Anspruch darauf, in irgendeiner Form als Ansprechpartner miteinbezogen zu werden. So hat es das Regionalgericht Bern-Mittelland abschliessend und rechtskräftig entschieden. Die ASTAG hält unmissverständlich fest, dass ihre Sozialpartner im Strassentransport einzig Les Routiers Suisse LRS sind – nicht die UNIA und auch nicht FAIRLOG.

Die Vorwürfe laufen deshalb absolut ins Leere. Die FAIRLOG würde dem Schweizer Strassentransportgewerbe mit all seinen Mitarbeitenden besser für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung danken und die ASTAG in ihren Bestrebungen unterstützen, damit der Gütertransport weiterhin funktioniert. Doch in völliger Verkennung der aktuellen Notlage sollen Entsorgung und Versorgung offenbar an die Wand gefahren werden. Die Gewerkschafter wissen schlichtweg nicht, was sie tun – und vor allem wissen sie nicht, was die Transportunternehmer mit all ihren Fahrerinnen und -fahrern tun: Pflichtbewusst jeden Tag überdurchschnittliche Arbeit leisten zum Wohle der Menschen in der Schweiz. «Die FAIRLOG-Funktionäre motzen, die Transportunternehmer und ihre Mitarbeitenden arbeiten!», betont ASTAG-Zentralpräsident Adrian Amstutz.


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Dr. André Kirchhofer

Vizedirektor
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